Greyhounds gehören zu den pflegeleichtesten Hunderassen, was das Haarkleid betrifft. Nicht vernachlässigen sollte man dagegen die Krallenpflege. Denn einerseits bergen zu lange Krallen aufgrund der Schnelligkeit und Kraft von Greyhounds ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko bei Freilauf, Rennen oder Coursing. Andererseits sieht ein Greyhound mit “Vogelkrallen” nicht wirklich elegant aus, zumal man an den kurz behaarten Greyhound-Pfoten die Krallen ohnehin immer länger wirken als bei “puschelfüßigen” Rassen. Da viele Greyhounds auch bei viel Bewegung ihre Krallen nicht ausreichend abnutzen, muss also regelmäßig die Krallenzange ´ran. Dies wird am Besten schon beim Welpen geübt. Aber wie geht es richtig? Querschnitt durch eine Hundekralle - gut zu sehen ist das darin verlaufende Blutgefäß, das “Leben”. Tip: Bei dunkel pigmentierten Krallen kann man den Verlauf des Blutgefäßes (englisch “Kwik”) gut erkennen, wenn man die Kralle mit einer Taschenlampe durchleuchtet. (weiterlesen…)
Nach Veröffentlichung der letzten Coursingfotos erreichte uns eine Anfrage aus dem Ausland, was der Sinn der Bandagen an den Vorderbeinen bei manchen der abgebildeten Greyhounds wäre. Die Antwort, dass diese zum Schutz der Daumenkrallen gedacht wären, führte zu einer Diskussion um denn Sinn und Unsinn der Daumenkrallen bzw. der Entfernung derselben. Links Greyhoundpfote mit, rechts ohne Daumenkralle (weiterlesen…)
Auf der Webseite eines Anbieters für Hundepflege-Produkte gibt es u.a. dieses Video über die “richtige” (d.h. natürlich mit vielen Produkten des Anbieters verbundene!) Vorbereitung eines Greyhounds für die Ausstellung. Interessant, wie viel Aufwand man dann doch für einen an sich pflegeleichten, weil kurzhaarigen Hund treiben kann :-)
Wobei dem einem oder anderen Greyhound in deutschen Ausstellungsringen sicher etwas mehr Pflege gut täte: weiße Greyhounds, die offensichtlich vom Gilb befallen wurden, Greyhounds, nach deren Abtasten der Richter sich am liebsten die Hände waschen würde oder Greyhounds, die eine starken Eigengeruch verströmen sind sicher nicht besonders werbewirksam für die Rasse und ein Armutszeugnis für den Besitzer. Und wichtige Pflegemaßnahmen (die leider in dem Video gar nicht vorkamen) wie regelmäßige Krallen- oder Gebisspflege sollten für jeden Greyhoundbesitzer selbstverständlich sein, dienen diese doch der aktiven Gesunderhaltung!
Jetzt ist’s offiziell - heute wurde die wissenschaftliche Abhandlung über die Greyhound-Neuropathie auf der Website der Public Library of Science veröffentlicht.
Wir möchten uns nocheinmal herzlich bei allen bedanken, die dieses Projekt durch die Bereitstellung von Probenmaterial erst ermöglicht haben. Der Dank geht auch an die Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e.V. den Greyhound Club of America, den DWZRV, den Svenska Greyhoundklubben sowie den Suomen Greyhoundyhdistys, die uns finanziell großzügig unterstützt haben.
An der Ludwig-Maximilians-Universität München läuft aktuell eine Studie zur Verbreitung und Relevanz von Influenzaviren bei Greyhounds. Tierärztin Christina Klinkenberg bittet daher um Mithilfe der deutschen Greyhoundbesitzer, die mit einer Blutprobe ihrer Hunde zum Datenmaterial für diese Untersuchung beitragen können. Hier geht es zur ausführlichen Besitzerinformation, und hier zum begleitenden Besitzerfragebogen. Christina Klinkenberg bedankt sich schon heute für rege Unterstützung!
Erfreuliche Post aus Bonn: die Gesellschaft zur Förderung kynologischer Forschung unterstützt ab sofort das Greyhound-Neuropathie-Projekt an der Uni Bern unter Federführung von PD Dr. Cord Drögemüller. Damit ist die Finanzierung einer genomweiten Assoziationsstudie gesichert, ein Gentest für die Krankheit in greifbare Nähe gerückt. Weiterhin bedarf es aber nach wie vor dringend der Unterstützung aller Showgreyhoundzüchter und -halter. Viele Proben sind bereits gesammelt, aber je mehr zur Verfügung stehen, desto schneller und genauer kann der Defekt kartiert werden. Nicht nur DNA-Proben erkrankter Welpen werden benötigt, gesunde Hunde sind mindestens genauso wichtig, um die genetischen Unterschiede zu betroffenen Welpen aufzeigen zu können. Wer bislang noch keine Blutproben eingesendet hat, kann das gerne nachholen - detaillierte Informationen zum Probenversand finden sich auf der Website des Instituts. (weiterlesen…)